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Altettaler Ring

Berlin, Rom, London, Athen — Ettaler Schüler haben viele Reiseziele, aber nicht alle haben eine volle Reisekasse. Damit niemand zu Hause bleiben muss, während die Mitschüler die Wachablösung vorm Buckingham Palace erleben, den Deutschen Bundestag besuchen oder auf die Akropolis steigen, gibt es neben der Hilfe durch den Elternbeirat auch vom Altettaler Ring Zuschüsse zu Klassenfahrten.

Keiner soll zurückbleiben, das war das unausgesprochene Motto der Gründungsväter des Altettaler Rings, die Mitte der 50er Jahre damit begannen, einen Verein aufzu­bauen, der Jung- und Altettal enger zusammenführen sollte. Geprägt von ihrer christ­lichen Grundüberzeugung wollten sie mit der Vereinsgründung die Grundlage dafür schaffen, dass all diejenigen, die im Laufe ihres Lebens in eine wie auch immer geartete Notlage geraten sollten, auf die Hilfe und Unterstützung ihrer früheren Mitschüler bauen konnten und bis heute bauen können.

So hat sich das Aufgabenfeld des Altettaler Rings von Anfang an nicht nur auf die ehemaligen Schüler von Gymnasium und Internat beschränkt, sondern auch auf die aktiven Schüler bezogen.

Inzwischen hat der Verein 700 Mitglieder, die mit ihren Jahresbeiträgen und Sonder­spenden dieses Engagement tragen und ermöglichen.

Wenn Eltern aufgrund eigener finanzieller Probleme Schulgeldkosten, Tagesheim- oder Internatsbeiträge nicht bezahlen können, springt der Altettaler Ring ein und übernimmt ganz oder teilweise die anfallenden Kosten. Manchmal sind es auch Zuschüsse zu den schon erwähnten Klassenfahrten, dem Skilager oder dem Frankreichaustausch.

Wer sich an den Altettaler Ring wendet, kann darauf vertrauen, dass die Hilfe relativ unkompliziert und vor allem diskret erfolgt. Über Anfragen und Anträge wird im klein­sten Kreis des dreiköpfigen Vorstands nach klar festgelegten Kriterien entschieden, die hier nachgelesen werden können.

Zweimal im Jahr trifft sich der Vorstand mit dem Beirat, um Einzelfälle und Grund­sätzliches zu beraten, wobei auch hier gilt: über Anträge und Hilfeleistungen wird nichts veröffentlicht, um die Privatsphäre aller zu schützen, die sich an den Altettaler Ring mit ihren Anliegen wenden.

Das Engagement des Altettaler Rings soll als solches folglich nie im Mittelpunkt stehen: auf keinem Flugticket nach Rom oder London soll zu lesen sein „bezahlt vom AER“, aber es soll ein Versprechen sein, das allen, die in Ettal Internat und Schule besuchen, die Gewissheit gibt, dass die Solidarität der „familia Ettaliensis“ keine leere Worthülse ist, sondern als Hilfe in der Not immer greift. Und weil dieses Ver­sprechen über die eigene Schulzeit hinausgeht, gibt es für Studenten und Auszu­bildende Darlehen und für Altettaler, die im Laufe ihres Lebens in eine finanzielle oder schwere persönliche Krise geraten, Unterstützung in unterschiedlichster Form: das reicht von Umzugshilfen, der Arztkostenübernahme bis hin zu regelmäßigen Zahlungen zur Bestreitung des Lebensunterhalts.

Möglich ist das freilich nur, wenn sich auch die kommenden Schülergenerationen an dieser Form der gelebten Solidarität beteiligen und die Arbeit des Altettaler Rings unterstützen. Umso erfreulicher ist es, wenn nach den Informationsveranstaltungen des Altettaler Rings bei den jeweiligen Abiturklassen, stets neue Mitgliedsanträge beim Altettaler Ring landen.

Wer sich für die Vereinsgeschichte und die Arbeit des AER interessiert oder einen Kontakt zum AER sucht, findet alle Informationen auf der Homepage unter www.altettaler-ring-ev.de

Vorstand des Altettaler Rings

Vorstand des Altettaler Rings